http://www.karinajett.com/-gqe-a5h8h

Markus Braun : Früherer Wirecard-Chef will vor Untersuchungsausschuss aussagen

  • Aktualisiert am

Auch der freiwillige Rücktritt vom Vorstandsposten bei Wirecard konnte ihn nicht vor den Ermittlungen und der Untersuchungshaft schützen: Markus Braun Bild: dpa

Seit Juli sitzt Markus Braun wegen mutma?lichem gewerbsm??igen Bandenbetrug, Bilanzf?lschung und Marktmanipulation in Untersuchungshaft. Nun will sich der ehemalige Chef des Dax-Konzerns zu dem Finanzskandal ?u?ern.

          1 Min.

          Der inhaftierte, frühere Wirecard-Chef Markus Braun ist zu einer Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages bereit. ?Dr. Braun wird vor dem Untersuchungsausschuss aussagen“, teilte seine Rechtsanw?ltin Stephanie Vendt der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag auf Anfrage mit. ?Angesichts der bestehenden Gesundheitsrisiken im Hinblick auf Covid-19 haben wir eine Videovernehmung beantragt“, fügte sie hinzu. Braun ist für Donnerstag als Zeuge in dem Untersuchungsausschuss in Berlin geladen, der den Finanzskandal des Zahlungsdienstleisters aufkl?ren soll. Der ?sterreicher sitzt seit Juli in Augsburg in Untersuchungshaft. Ein Gefangenentransport nach Berlin w?re mit aufw?ndigen Sicherheitsma?nahmen verbunden.

          Braun pr?gte den Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München 18 Jahre lang. Nach der Aufdeckung eines 1,9 Milliarden Euro gro?en Bilanzlochs trat er im Juni zurück, der Konzern rutschte in die Pleite. Die Staatsanwaltschaft München wirft Braun und weiteren Wirecard-Managern gewerbsm??igen Bandenbetrug, Bilanzf?lschung und Marktmanipulation vor. Die Staatsanw?lte verd?chtigen den Manager dabei, einer der Hauptverantwortlichen für den ?gewerbsm??igen Bandenbetrug“ zu sein, bei dem die Chefetage über Jahre Scheingesch?fte in Milliardenh?he verbucht haben soll, um das Unternehmen über Wasser zu halten und Kredite zu erschwindeln. Auf diese Weise sollen Braun und seine Komplizen kreditgebende Banken und Investoren um bis zu 3,2 Milliarden Euro geprellt haben.

          Bei seinem letzten ?ffentlichen Auftritt hatte Braun das damalige Dax-Unternehmen als Opfer eines gro?angelegten Betrugs bezeichnet. Am Freitag lehnte seine Rechtsanw?ltin eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab und verwies auf das laufende Ermittlungsverfahren. Als Beschuldigter in dem Münchner Strafverfahren muss sich Braun nicht selbst belasten und darf zu den Vorwürfen schweigen, auch im Untersuchungsausschuss.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wer hat wie viel zu sagen im VW-Reich?

          Volkswagen : Kampf um Wolfsburg

          Der Burgfrieden von VW br?ckelt. Konzernchef und Betriebsratschef streiten über die Besetzung wichtiger Vorstandsposten – doch es geht um viel mehr.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu best?tigen.
          汤姆叔叔-在线视频