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Homepod Mini im Test : Tür?ffner für die Apple-Welt

Der Homepod Mini für 95 Euro ist tats?chlich ein Mini: Er ist nur 8,5 Zentimeter hoch. Bild: Apple

Neue kleine Lautsprecher fürs vernetzte Heim: Apple bringt den Homepod Mini heraus. Er h?rt sich ziemlich gut an. Aber einige Details sollte man beachten.

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          Drei Jahre im Markt und trotzdem kein durchschlagender Erfolg: Die Homepods genannten Lautsprecher für das vernetzte Heim aus dem Hause Apple haben bestenfalls den Status eines Nischenprodukts. Der Klang ist zwar ordentlich, aber sie funktionieren bislang nur mit dem hauseigenen Musikdienst Apple Music, sind mit einem Preis von 330 Euro eher teuer und damit ein Produkt für eingefleischte Freunde des amerikanischen Unternehmens.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort ?Technik und Motor“.

          Nun wird alles anders. Apple macht die Homepods attraktiv, indem man den 2,5 Kilogramm schweren Boliden eine zweite Modellvariante zur Seite stellt, die vieles anders macht: Der Homepod Mini für 95 Euro ist tats?chlich ein Mini: Nur 8,5 statt 17 Zentimeter hoch und mit einem Gewicht von 350 Gramm eine ganze andere Hausnummer. Beiden gemeinsam ist der Stoffüberzug, das Display an der Oberseite und das fest im Geh?use integrierte Kabel zur Stromversorgung, das am anderen Ende einen USB-Typ-C-Stecker hat, so dass ein beiliegendes 20-Watt-Netzteil die Stromversorgung übernimmt.

          Mit dem Mini geht man anders um. W?hrend man den schweren Homepod einmal platziert und dann vermutlich nur noch selten bewegt, l?dt der Mini geradezu zum flexiblen Einsatz und Transport ein. Wir haben ihn für lange Telefonate ins Arbeitszimmer gebracht, denn wie sein gro?er Bruder ist auch er ein hervorragender Freisprechlautsprecher für iPhone-Telefonie.

          Für Siri, Apple Music und Podcasts

          Die Einrichtung ist überaus simpel: Mit der Stromversorgung verbinden und ein iPhone oder ein iPad neben die Neuerwerbung halten. Anschlie?end wird der Mini mit dem eigenen Apple-Account verknüpft, kann also Siri verwenden und zum Beispiel die Termine des Tages vorlesen. Das Display an der Oberseite bietet wie beim gro?en Pendant nur wenige Funktionen: Lautst?rke justieren, Musiksteuerung und Siri starten. Als Zuspieler lassen sich neben Apple Music auch iTunes, Apple Music Radio, einige wenige Radiostationen und Apple Podcasts verwenden.

          Auch der Mini hat oben ein kleines Display. Bilderstrecke
          Test : Apple Homepod Mini

          Angekündigt ist die Nutzung der Streamingdienste anderer Anbieter, etwa in Zukunft Amazon Music. Zudem kann man von weiteren Apple-Ger?ten seine Stücke auf den Homepod schicken. Um es noch einmal klar und deutlich zu sagen: Die übertragung mit Bluetooth allein, etwa von einem Android-Telefon, funktioniert nicht.

          Kein Streaming mit Bluetooth

          Zwei Homepod Mini lassen sich als Stereop?rchen verknüpfen und werden dann als Einheit angesprochen. Eine Kombination aus Homepod und Homepod Mini l?sst sich jedoch nicht verheiraten. Wie die Homepods arbeiten auch die Minis als Hub für das mit dem Homekit vernetzte Heim, und sie sind Multiroom-f?hig.

          Im Unterschied zum Homepod, der mit Subwoofer und sieben Lautsprechern sowie entsprechendem Volumen ordentlich Druck machen kann, muss der Mini nicht nur mit weniger Volumen auskommen, sondern allein mit einem Breitbandlautsprecher und zwei Tieft?nern, die indes mit viel Rechenaufwand und dem S5-Prozessor zu jeder Zeit den besten Klang liefern sollen.

          Pr?zise Wiedergabe trotz kleiner Bauform

          Wir h?rten zun?chst einen einzigen Homepod Mini mit Beethoven-Sinfonien. Was sofort gef?llt sind Strahlkraft und Pr?zision der Wiedergabe. Die Dynamik und die Bassst?rke eines gro?en Homepod wird natürlich nicht erreicht. Indes ist das Gebotene schon sehr überzeugend, und ein nahezu gleichgro?er Echo Dot der vierten Generation von Amazon wurde so souver?n überholt, dass er als Vergleichspartner sofort ausschied. Wir verglichen deshalb mit dem Amazon Echo der vierten Generation, der ungef?hr das dreifache Volumen aufweist und ein ebenbürtiger Sparringpartner für den Mini war. Im zweiten Anlauf kam Leonard Cohen zum Vorspiel: Echo hatte eindeutig die st?rkeren B?sse, der Mini indes brachte die rauchige Stimme von Cohen mit mehr G?nsehautgefühl herüber.

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