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Streit um Günthersburgh?fe : ?Sie schaden dem Frankfurter Stadtklima“

Klare Vorstellungen: der ehemalige Stadtrat Tom Koenigs Bild: Andreas Pein

Der frühere Umweltdezernent Tom Koenigs lehnt das Frankfurter Neubauprojekt Günthersburgh?fe ab. Ginge es nach dem Grünen-Politiker, müssten aber auch die verwilderten Privatg?rten auf dem Areal weichen.

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          Tom Koenigs ist gegen das Projekt Günthersburgh?fe. Der frühere Frankfurter Umweltdezernent und politische ?Vater“ des Grüngürtels z?hlt zu den 70 Personen, die sich am vergangenen Samstag auf der Kreismitgliederversammlung der Grünen gegen das Wohnbau-Vorhaben und für den Erhalt der ?Grünen Lunge“ im Nordend ausgesprochen haben. ?Ich hielte es für falsch, würde dieser Grünzug, der eine ideale Verbindung zwischen Günthersburgpark im Süden, Wasserpark im Norden und dem Hauptfriedhof im Westen darstellt, zugebaut“, sagt Koenigs. Die Planung, die 1500 Wohnungen in überwiegend sechs bis siebengeschossigen Geb?uden vorsieht, sei ?massiv“, sie stelle einen Riegel für die Luftstr?me dar. Vor allem aber hindere die geplante Bebauung die Menschen daran, diesen grünen Teil der Stadt als zusammenh?ngenden Raum für die Naherholung wahrzunehmen. Gerade die angrenzenden hochverdichteten Gründerzeitviertel ben?tigten beides: Luft und Grünr?ume.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          ?Das hei?t nicht, dass ich generell gegen eine Innenverdichtung bin“, sagt der 76 Jahre alte Grünen-Politiker. Seiner Ansicht nach sollte sich diese aber auf bereits versiegelte und bebaute Fl?chen beschr?nken, Geb?ude müssten aufgestockt, Areale besser ausgenutzt werden. Die Innenstadt und die Grünzeitviertel k?nnten nicht auf die dringend notwendige Belüftung verzichten: ?Die geplanten Günthersburgh?fe schaden dem Stadtklima.“

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