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Rede des Bundespr?sidenten : Bekenntnis zur Bundeswehr

Bundespr?sident Frank-Walter Steinmeier spricht am Donnerstag beim Feierlichen Gel?bnis zum 65. Gründungstag der Bundeswehr im Garten von Schloss Bellevue Bild: dpa

Auch Bundespr?sident Steinmeier fordert, Deutschland müsse sich sicherheitspolitisch st?rker engagieren – obwohl er wahrlich kein S?belrassler ist.

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          Auch die Bundeswehr k?mpft an der unsichtbaren Front gegen das Coronavirus – jedenfalls in jenen Gesundheits?mtern, in denen das Hilfsangebot nicht auf Befehl von linken Politikern ausgeschlagen wurde. Die gro?e Mehrheit der Deutschen aber dürfte dankbar sein für diesen besonderen Einsatz der Soldaten. Es k?nnen damit Menschen beschützt werden, ohne dass dafür Blut vergossen werden muss. Niemand würde Einspruch erheben, wenn es so bleiben k?nnte.

          Das aber ist auch 65 Jahre nach Gründung der Bundeswehr nicht m?glich, weil es noch andere B?sewichter auf der Welt gibt als das Virus. Deutschland braucht eine starke Armee, ?weil unser Werben für eine Logik der Zusammenarbeit in der Welt und für eine starke, gerechte Ordnung nicht aus einer Position der Schw?che gelingt“. Das sagte Bundespr?sident Steinmeier, der wahrlich nicht als S?belrassler bekannt ist.

          Seine Rede, in der die Worte Kameradschaft, Tapferkeit und Soldatenglück vorkamen, belegte, wie erfreulich weit der Prozess der Normalisierung im Verh?ltnis der Deutschen zum Milit?rischen gekommen ist – unter Fortgeltung der von der deutschen Geschichte geschriebenen Ewigkeitsklauseln.

          Zu den jüngeren Beschw?rungen geh?rt seit Jahren auch der Aufruf, Deutschland müsse sicherheitspolitisch ?mehr Verantwortung“ in der Welt übernehmen. Es w?re gut, wenn Regierung und Parlament nicht l?nger meinten, es reiche schon, wenn bei feierlichen Gelegenheiten diese Forderung erhoben würde.

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